Claras Blog
Sie sind hier: Home > Familie Heins >

Claras Blog - Telekom Familie Heins. Heins wie EINS

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Claras Blog Live

Keine Ahnung, wie die perfekte Familie aussieht. Das ist auf jeden Fall meine.

Optionen

Kommentare
Klänge
Blog übersetzen
  • GUTEN MORGEN BERLIN, DU KANNST SO HERRLICH SEIN




    Mit verzückten Gesichtern bewegen sich die Menschen durch Hallen, nur das an
    ihren Handgelenken keine glitzernden Fusion-Bändchen baumeln, sondern
    eins mit drei Buchstaben: IFA.

    Seit Freitag hat die IFA in Berlin ihre Türen und Tore geöffnet und ich
    hatte die Ehre für einen Tag live von den Acts, Shows und Highlights zu
    berichten.
    Was diesen Tag noch außergewöhnlicher gemacht hat, ich würde sogar sagen
    „it made my Day“ – die DayFlat der Telekom. Kaum zu glauben, aber wahr:
    ich konnte die ganze Zeit mobil surfen, Musik und Videos von den Acts
    und Fashionshows der IFA streamen – und das ganz ohne Datenlimit.
    Überhaupt waren die Fashionshows mein absolutes Highlight. Etwas ganz
    Besonderes: Pauline van Dongen. Freunde der Sonne habt ihr schon mal von
    Phototrop gehört? Das ist der absolut neueste Sportmodetrend. Der
    Versuch Kleidung und Licht zu kombinieren um vor allem die Sicherheit
    des Trägers zu erhöhen. Jetzt kann man endlich ohne Angst im Dunkeln
    joggen gehen. Also keine Ausreden mehr und ran an den Winterspeck ihr
    kleinen Fitnessmuffel.
    Auch ein absoluter Lichtblick am Modehimmel von Pauline van Dongen: die
    Solar-Kollektion. Schulterpolster sind wirklich 80er, heute trägt man
    stattdessen kleine, niedliche Solarzellen.
    So hat man seine Stromversorgung, für zum Beispiel das Smartphone, immer
    dabei und sieht auch noch ziemlich gut aus. Kann man das glauben – nie
    wieder Angst um den Akku und dabei auch noch Catwalk verdächtig umher
    spazieren.
     
    Also falls ihr das nächste Mal wieder nicht ins Berghain kommt – ein Besuch der IFA lohnt sich immer.
     
    Macht euch einfach auf die Söckchen und „uff nach Berlin“!
     
     
    Eure Clara


    Clara Heins
  • CLOUD-AUFNAHMEN



    Wie schafft man es, erst 17 Stationen später zu bemerken, dass man die Bushaltestelle verpasst hat, dann mit dem nächsten Bus wieder zurück zu fahren und die Haltestelle erneut zu verpassen? Natürlich mit der neuen Staffel Game of Thrones.

    Die Sonne lacht vom Himmel, lacht mich fast schon aus, denn draußen sind umwerfende 23 Grad und ich stecke fest in einer eisigen Welt aus Kälte, Intrigen und Schnee. Mit dem neuen EntertainTV kann ich meine aktuelle Lieblingssendung (Game of Thrones ;) einfach auf dem Smartphone überall mithinnehmen. Aktuell sitze ich auf meinem Logenplatz, direkt hinter dem Fahrer, futtere Popcorn und lasse den älteren Herrn neben mir freundlicherweise mit gucken. (Ich frag mich wo der wohl schon hätte aussteigen müssen...) Hauptsache ist: ganz egal wo ich auch bin – the Winter is coming. Kleines Problem: die neue Staffel ist so unglaublich fesselnd, dass mein Nachhause Weg zur Odyssee wurde. (Hui – Troja könnte ich ja auch mal wieder gucken...) Vielleicht mit meinem Sitznachbarn?

     
    Es grüßt die Eis-Queen des öffentlichen Nahverkehrs,

     
    Clara
     



    Clara Heins
  • DIE LAN-PARTY: GAME FOR GOOD



    Ihr Lieben,


    heute gibt es ausnahmsweise mal eine Sache, die mich echt beschäftigt: Meine Freundin Britt ist seit Wochen sehr unglücklich.

    Ihre Oma ist schwer an Demenz erkrankt und erkennt Britt und ihre Familie kaum noch. Also habe ich mich an meinen Laptop geschwungen, ein bisschen recherchiert und bin fündig geworden: Sea Hero Quest. Ein Spiel, das der Wissenschaft helfen kann Demenz besser zu verstehen. (Hier ist auch noch mal der Link: http://www.seaheroquest.com/de). Und damit kann man sich wirklich lange beschäftigen... Denn was viele nicht wissen: Bei einer Demenzerkrankung verliert man besonders schnell die Orientierung. Bei Sea Hero Quest muss man viel navigieren, Wege finden und sich vor allem an sie erinnern. Schon zwei Minuten Sea Hero Quest reichen um ausreichend Daten für die Demenz-Forschung zu liefern.

    Britt und ich haben uns hingesetzt und überlegt, wie man viele Menschen dazu bringen kann dieses Spiel zu spielen. Und dann hatten wir einen absolut genialen Einfall: natürlich mit einer riesengroßen Sea-Hero-Quest Lan-Party.

    (Funfact: War sogar das erste Mal, dass ich das offizielle Go für eine Haus-Party von meinen Eltern bekommen habe.) Ruckzuck haben wir über Facebook alle Freunde zu einer „Game for Good-Lan-Party“ bei mir zu Hause eingeladen.

    Leute, es ist wirklich so einfach: gamen um in Zukunft an Demenz erkrankten Menschen, wie Britts Oma, besser helfen zu können.

    Also liebe Gamer und Nicht-Gamer da draußen: Game for Good.

     
    Eure Clara




    Clara Heins
  • DER KOPFÜBER-KUSS



    Hängt ein Superheld kopfüber im strömenden Regen, kommt seine große Liebe vorbei, zieht im die Maske vom Gesicht und gibt ihm einen sinnlichen Kuss auf den Mund.
    Wo bei diesem Witz die Pointe ist? Es gibt keine, denn es handelt sich nicht um einen schlechten Scherz, sondern um die wohl berühmteste Spiderman-Kussszene aller Zeiten. Und genau diese Szene ist bei mir jetzt Wirklichkeit geworden: Ich durfte auf einem Dreh letztens Spiderman küssen – und zwar 20 Takes lang. Am Ende ist er sogar rot geworden, wobei das auch daran liegen konnte, dass er eine gefühlte Ewigkeit kopfüber hing, bis die Szene endlich im Kasten war. Steckt wohl doch mehr Mary Jane in mir drin als ich dachte. Wobei ich gut darauf verzichten kann, ständig gerettet werden zu müssen.

    Damit reihe ich mich jetzt in die Liga der ganz, ganz großen Leinwand-Küsse ein, gleich hinter Nicole Kidman und Hugh Jackman im strömenden australischen Regen, Drew Barrymore und ihrem tapsigen kleinen Alien E.T. oder Leonardo DiCaprios und Kate Winslets heißen Lippenbekenntnissen auf hoher See.

    Jeder erinnert sich doch an den aller ersten Kuss (Leon B., 3. Klasse, Pinguinschaukel) oder auch an den schlechtesten (Großtante Trudi, Weihnachten 1993), doch einen richtigen Filmkuss haben die wenigsten erlebt. Diesen einen, den man wie mit Entertain TV, immer und immer wieder wiederholen möchte. Quasi der längste Kuss der Welt.

    Freunde – noch 3 Takes mehr und ich hätte mich wirklich Hals über Kopf in Spiderman verliebt.

    Also an alle Jungs da draußen, der Standard für Küsse ist bei mir jetzt ziemlich hoch ... ;)

    Bussi,

    Clara



    Clara Heins
  • FAHRPRÜFUNG RELOADED

    Wenn ich die Augen schließe, sehe ich es immer noch: das zornige Gesicht meines Prüfers. Er holt tief Luft und schleudert mir folgende Worte in genau dieser Reihenfolge entgegen:

    „Sie sind so was von durchgefallen! Quasi durchgefallener, als durchgefallen. Nachdem wir gefühlt 5 Minuten nicht vom Fleck gekommen sind, weil Sie es nicht für sinnvoll erachtet haben die Feststellbremse zu lösen... (ich werde in meinem Sitz immer kleiner) ... haben Sie auch keine einzige Vorfahrtsregel beachtet ... (Ich denke angestrengt nach – waren da etwa Autos?) ... dann haben Sie kein einziges Mal korrekt geblinkt ... (...ah meine typische rechts/links Schwäche) .... und zu guter Letzt ist auch noch Ihr Himbeersaft auf der Rückbank ausgelaufen – die Rechnung für die Reinigung meiner Hose kommt dann mit der Post.“. Ich werde nie wieder Himbeersaft trinken können, ohne an die Hose meines Fahrprüfers zu denken...

    Aktuell möchte ich einfach nur in einen Wunschbrunnen fallen. Dann würde ich mir wünschen, mit einer EntertainTV-Fernbedienung für alle Lebenslagen, 7 Tage zurück zu springen, die Prüfung noch einmal zu machen und diesmal vielleicht nicht beim Wenden die komplette Kreuzung zu blockieren.

    Liebste Grüße aus dem öffentlichen Nahverkehr,


    Clara





    Clara Heins
  • WIESO GIBT'S IM LEBEN EIGENTLICH KEINE RESTART-FUNKTION?


    Jeder kennt dieses Problem, wenn man sich wünscht, nie mehr einen einzigen Augenblick zu verpassen – egal welchen.
    Genau so geht es mir bei dem großen Red-Carpet Event, auf das ich heute gehe.

    Freunde – schaut euch dieses Kleid an! Vergesst das kleine Schwarze – jede Frau braucht das kleine Magentafarbene. (Ich weiß, die Farbe ist gewagt ;) Aber der Schnitt, das Material! Oh-la-la, ich sag’s euch – eindeutig best dress(ed). Knapp vor Cameron Diaz und Emma Watson bei den Oscars.

    Das Problem: Britt feiert genau an diesem Abend ihren 18. Geburtstag. So mit richtig großer Party, eigenem DJ und einem riesigen Pool ...
    Schade eigentlich, dass es keine Fernbedienung für das echte Leben gibt, mit der man bestimmte Dinge einfach später erleben kann. Oder noch besser: immer und immer wieder wiederholen. So müsste man sich an einem Abend nie mehr für nur eine Sache entscheiden.

    Was habt ihr denn so verpasst, was ihr gerne wiederholen würdet? Ein Date? Die letzte Hausparty? (Bei mir wäre es auf jeden Fall Britt`s Geburtstag.)
    Ach, wär das nur wie beim neuen EntertainTV, das wir uns jetzt geholt haben.
    Da kann man das Verpasste einfach ein paar Tage später angucken oder, wenn man zu spät kommt, das laufende Programm einfach von Anfang an wiederholen.

    So eine Fernbedienung könnte ich für das echte Leben tatsächlich ganz gut gebrauchen! Was dann alles ginge: Anton auf stumm stellen, Mama und Papa auf Pause und vielleicht den süßen Typen von nebenan beim Mofawaschen auf Slow- Motion (Hihi).

    Glamouröse Grüße,


    Clara







    Clara Heins
  • AUF CLOUD 7



    Meine Oma hatte vor einem Tag einen ganz großen Durchbruch. Leider nicht zu einer neuen Instagram-Karriere, sondern in ihrer Wasserleitung.

    Jetzt baumelt seit einem Tag ein Foto eines kleinen, blonden Mädchens mit Beinstrümpfen und riesiger Zahnlücke an der Wäscheleine. Daneben zeigt ein schmucker Mann, mit James Dean Frisur, voller Begeisterung auf den Eiffelturm und ein kleiner, sommersprossiger Junge, wohl Klein-Walter, schleckt zufrieden an einem Softeis.

    Zahnlücke, Eifelturm, klein Walter und noch ein paar weitere Uralt- Aufnahmen - das einzige was sie noch retten konnte. Jetzt sitzt sie sehr unglücklich unter ihren verbliebenen Fotos. Trüb tropfen diese vor sich hin. Mir kann ja sowas nicht passieren, wenn ich mal Oma Clara bin, sitze ich mit meinen 2 Lieblingsenkeln auf dem Schoß da und zeige ihnen Fotos von meiner Portugal Reise mit Britt. Und werde lachen über die Mode von damals, als wir noch jung waren. Alle meine Pics sind nämlich für immer abgespeichert in meiner Cloud (und in meinem Herzen).

    Wir haben jetzt erst einmal auch ein Foto von Oma Charlotte gemacht, wie sie traurig unter ihren tropfenden Fotos sitzt: Das erste Bild in ihrer eigenen Cloud.

    Was auch geholfen hat: der schmucke Klempner – aktuell schwebt sie nämlich gerade auf Cloud 7.                                     

    Genießt das hoffentlich durchbruchfreie Wochenende,

    Eure Clara

    Clara Heins
  • DIE CLARA-TAKTIK



    Aloha meine kleinen Partyschnecken,

    Schon Pläne für den Sommer am Start? Meine Freundin Britt und ich hatten uns schon so unsere Gedanken gemacht – wo können zwei Sonnenjunkies die Sommerferien gebührender feiern als in? Richtig: Portugal - surfen an der Algarve. Algarve steht für Sonne, gudde Laune, Wellenreiten und vor allem für Low-Low-Low-Low-Budget.(Portugal steht für alles, aber nicht für low budget ;)) Da Papa aber bestimmt nicht so begeistert davon sein würde, mich mit Britt allein nach Portugal fahren zu lassen, beschloss ich die altbewährte „Clara –Taktik“ anzuwenden. Der Trick: Man tut erst so, als würde man eine Sache wollen, die zu 100% verboten ist. Also wirklich absolut und absolut nicht erlaubt und die Grenzen jedes Erziehungsberechtigten massiv sprengt. Wenn dann eben dieser Erziehungsberechtigte kurz vor dem Durchdrehen ist, zeigt man – Überraschung - Einsicht und schlägt das vor, was man eigentlich von Anfang an geplant hatte.

    Ich beschloss das Ganze wie folgt anzugehen: „Papa, jetzt sind ja bald Sommerferien und ich dachte es ist an der Zeit für meine erste Interrailreise. Ich wäre dann auch die vollen 6 Wochen in Europa unterwegs, also allein. Europa. 6 Wochen. Allein.“ Mein Vater nickte wohlwollend. „Äh, ich würde in Amsterdam starten („Gute Idee, Mausezahn!“)  ... dann nach Paris („Oh-la-la!“) ... weiter über Barcelona („Muy Bien, da waren deine Mutter und ich auf Hochzeitsreise!!“) ...und dann noch nach Italien-Spanien-Portugal-Wien-und irgendwann entspannt wieder zurück nach Hause. („Klingt doch gut, Schatz.“)

    Völlig entgeistert stellte ich ihm daraufhin die Frage aller Fragen: „Wieso erlaubst du mir das?“ Woraufhin er mir breit grinsend erklärte: „Och, Spätzchen, weißt du solange es nicht das Bermuda-Dreieck ist, ist uns eigentlich fast alles recht. Solange du in Europa bleibst, kannst du uns ja mit der neuen Roaming Flat überall erreichen. (Und wir dich.) Genieß es einfach!“

    Also Leute, Zeit die Koffer zu packen, den Seesack zu schultern oder den Rucksack zu wiegen.


    Freiheit für alle
    von Telekom erleben via YouTube


    Eure Clara (die jetzt wahrscheinlich Interrail nach Portugal macht!)

    Clara Heins
  • MADE MY DAY!




    Freunde der Sonne,

    was haben Julia Roberts , Bruce Willis und Disney gemeinsam? (..abgesehen von den offenkundigen Gemeinsamkeiten? :)  ) Den Namen Walter! Der Erfinder der Micky Mouse hieß eigentlich Walter Elias Disney, Julia Roberts nannte ihren ersten Sohn Phinnaeus Walter Roberts und Bruce Willis verheimlichte seinen Walter sogar. (Walter Bruce Willis war wohl zu  lang oder was?Woher ich das weiß? Dreimal dürft ihr raten - frisch gegoogelt

    Und warum das Ganze? Die haben heute alle Namenstag. Walters dieser Erde vereinigt euch denn - heute ist Welt - Waltertag!

    Tatsächlich haben meine Eltern bei Anton kurz überlegt den Namen Walter wieder aufleben zu lassen, sich dann aber doch dagegen entschieden. Gott sei Dank, denn damit wären einsame Schulpausen vorprogrammiert gewesen. Walter befindet sich aktuell nicht unter den Top-Ten der Ranking-Liste der beliebtesten Kindernamen. Dort tummeln sich nämlich eher Mia, Jonas und Ben. Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich später in einer 30-köpfigen Kindergartengruppe mindestens 2 Kinder namens Walter befinden, deutlich unter 1%.

    Jedenfalls habe ich Papa heute gratuliert, er hat sich sogar bedankt und hatte wirklich keine Ahnung warum. Bis ich ihm gezeigt habe, dass heute Waltertag im Kalender dick angekreuzt ist. Papa sagt immer jeder trägt den Namen, den er verdient, das sagt er jedoch nur, da „Waltan“ so viel bedeutet wie herrschen. Passender Name für das Oberhaupt der Familie, findet er. Finde ich auch, allerdings würde ich Mama ungern mit „Walter“ vorstellen.

    Ansonsten passen unsere Namen eigentlich schon. Steffie – die Gekrönte (eindeutig unsere Shopping-Queen) Anton – der Unverkäufliche (wobei ich ihn manchmal schon gerne bei Ebay inserieren würde), Charlotte – die Tüchtige (na ja, sie ist Rentnerin...) und Moi, Clara – die Glänzende (Passt perfekt! ;)

     In diesem Sinne – ein glänzendes Wochenende euch.

     Clara.

    Clara Heins
  • DAS LEBEN IST ZU KURZ UM VERNÜNFTIG ZU SEIN



    Hej Leute,

    ich weiß nicht wie ichs sagen soll, bei mir hat sich etwas Unglaubliches und unglaublich Tolles getan!

    Vor ein paar Tagen habe ich über Rettet-die-Meeresschildkröten-in-Mexico.com (Eine Initiative zur Rettung der Meeresschildkröten in Mexico – wer hätte das gedacht ;) Javier kennen gelernt.

    Wir schreiben jetzt schon seit einer Woche fast jeden Tag miteinander und ich weiß und ihr ahnt es – er ist Señor Right. Und jetzt kommt das absolut Unglaubliche, der Wahnsinn - haltet euch fest: Er hat mir wirklich per Snapchat einen Antrag gemacht und ich habe Si gesagt! (Wie Oma immer predigt: #yolo.)

    Wir werden am Strand in seinem Wohnwagen leben, um schneller bei den Schildkröten sein zu können. Javier sagt wir werden ein schönes Leben haben in seinem Wohnwagen. Er möchte viele Kinder und das ist auch mein Traum. Das mit den Schildkröten macht er jetzt schon seit über 10 Jahren, er sagt das hält jung und ich muss sagen, seine 48 Jahre sieht man ihm wirklich nicht an. Du solltest ihn sehen Oma, er ist sooooo süß mit seinen vielen Tatoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von Motorrad.  

    Und eins noch auf diesem Weg an meine Eltern (hej, ich weiß, ihr lest den Blog immer als Erste!) klar könnt ihr mich besuchen kommen. Ich wollte es euch persönlich sagen – echt! – aber ich muss ganz schnell zum Flieger… Sobald ich Empfang habe, bzw. falls ich Empfang habe (Javier meint da draußen ist das mit dem Netz nicht so einfach) schicke ich euch ein paar Bilder.

    Ganz viel Liebe oder wie ich ab jetzt sage iHasta luego!

    Clara

    Ps. #AprilApril.
    Clara Heins
  • JEDES JAHR DAS GLEICHE?!



    Ostern. Jedes Jahr das Gleiche. Samstag Abend Osterfeuer bei uns im Garten: normalerweise dauert es so ca. 4 Stunden, bis Papa und Anton das Feuer endlich anbekommen haben. Sonntag sucht Anton dann Ostereier (ich bekomme meine mittlerweile einfach so – mich wegen bunten Süßigkeiten durch den Vorgarten wühlen ist mir einfach zu peinlich), Mama macht ein superleckeres Frühstück und die ganze Familie kommt zu uns.

    Ich mag solche Traditionen. Ich mag es, wenn alles immer gleich bleibt und der Kakao am Ostersonntag 2016 genauso schmeckt wie 2006. Ich mag es, dass Onkel Push seine Tamara jedes Jahr mit den gleichen Witzen zum Lachen bringt und Oma immer als erste den Sekt köpft. Letztes Jahr hat Mama Rührei statt gekochten Eiern zum Frühstück gemacht. Das fand ich richtig schlimm – nicht, weil Rührei weniger lecker ist, sondern einfach, weil es an Ostern nun mal immer gekochte bunte Eier gibt. Seit ich denken kann. Manche Sachen sollen sich halt einfach nicht verändern.

    Andere Sachen dürfen es schon. Zum Beispiel: Handys. Mit meinem neuen Handyvertrag krieg ich jetzt jedes Jahr ein neues Smartphone. Kein Wunder, dass der Tarif Happy heißt. Das erste gab's gleich zu Ostern. Und das heißt, dass ich nächste Ostern wieder ein neues kriege und Ostern danach auch wieder und so weiter. Das wird dann ja auch fast wieder sowas wie eine Tradition, oder?

    Ach ja, Happy Easter euch allen!
    Clara Heins
  • VITAMIN :D





    Sonne! Ich hab wirklich manchmal das Gefühl, ich bin wie ein Reptil: kommt die Sonne raus, möchte ich mich am liebsten auf den Boden legen und Vitamin D ( für mich eher: Vitamin :D ) tanken bis zum geht nicht mehr. Das gibt mir nämlich echt den totalen Energieschub.

    Während Papa z.B. mit jeder neuen Knospe grummeliger wird (Heuschnupfen!), werde ich mit jedem Sonnenstrahl immer fröhlicher.

    Wenn ich dann auch noch die ganzen verliebten Vogelpärchen witzig umeinander rumtanzen sehe, bekomme ich total Lust, alles neu zu machen: Meine Haare pink färben, mich neu verlieben, mein Zimmer grün streichen und komplett umstellen, ein neues Handy? Das wäre der Hammer! Oder wenigstens ein Update. Ein neues Lieblingscafé entdecken, einen anderen Weg zur Schule nehmen. Ich hätte sogar Lust, eine Sprache zu lernen! Finnisch vielleicht? Das könnte ich bestimmt auch mit meinem neuen Handy, dann. Also Finnisch lernen.

    Ich hoffe, ihr könnt den Frühlingsanfang genau so genießen wie ich! Meine Hochstimmung hält bis zum nächsten Regen.

    Sonnigste Grüße


    von Clara
    Clara Heins
  • GRÜN GRÜN GRÜN SIND ALLE MEINE KLEIDER



    Solange ich denken kann, kommt jedes Jahr dieser eine Tag im März, an dem Oma morgens, schon bevor wir überhaupt wach geworden sind, ganz aufgeregt vor der Tür steht – komplett in grün. Oma war nämlich 2001 mal für 36 Stunden in Irland – das hat sie anscheinend ganz schön beeindruckt. Seitdem muss die ganze Familie jedes Jahr den St. Patrick’s Day feiern. An diesem Tag muss einfach alles grün sein: das Essen, die Stifte, mit denen wir schreiben und auch die Emojis, die wir verschicken. Schon als winzige Butschies wurden wir in grüne Einteiler gesteckt und haben Waldmeistersirup in unsere Nuckelflaschen bekommen (das war tatsächlich super!). 

    Unsere komplett grünen Klamotten waren jedes Jahr der Lacher in der Schule. Zumindest für die anderen. Für uns war’s einfach nur peinlich. Klar, deshalb machen Anton und ich da schon lange nicht mehr mit. Sorry, Oma! Bei aller Liebe…

    Aber jetzt haben wir eine Möglichkeit gefunden, wie wir ihr trotzdem eine Freude machen können: Wir schicken ihr über den ganzen Tag verteilt Selfies mit einem grünen Filter drüber. Oma freut sich total darüber und dieser St. Patrick bestimmt auch. Der größte Spaß daran? Dass wir Mama und Papa nichts von unserem Trick erzählt haben. Die müssen nämlich wirklich noch den ganzen Tag grün wie kleine Marsmännchen rumlaufen, um es Oma recht zu machen.

    So oder so freue ich mich schon auf den traditionellen Wackelpudding heute Abend!


    Eure Clara
    Clara Heins
  • TOTALE FINSTERNIS IST GANZ SCHÖN HELL



     



    Papa versucht sich immer wieder in neuen Hobbies. Dann ist er meistens für eine sehr kurze Zeit sehr begeistert. Sein längstes Hobby bis jetzt: Modelleisenbahn. Das hat er wirklich für 3,5 Monate durchgezogen. Bzw. solange, bis er einfach nicht den perfekten Bahnhof für seine Gleise finden konnte. Dann hatte er keine Lust mehr.

    Seine neueste Leidenschaft? Astronomie. Seit ziemlich genau 2 Tagen guckt er schon während des Frühstücks mit offenem Mund auf seinem Tablet irgendwelche Dokus über Galaxien, die wirklich ewig weit von uns weg existieren. Vielleicht - auf Facebook ist er jetzt Mitglied diverser Gruppen mit Namen wie ‚Fans der magellanschen Wolke’ oder ‚Heimat Milchstraße’.
    Heute Morgen kam er mit leuchtenden Augen in unsere Zimmer gestürmt und hat begeistert etwas von totaler Sonnenfinsternis und so was erlebt man ja nur alle 734 Jahre etc. etc. gebrabbelt. Während wir in der Schule waren kamen von ihm ständig Updates in unseren Familienchat: „Warum gibt es nirgends in dieser Stadt Schutzbrillen?“, „Das ist doch so ein einmaliges Erlebnis! Niemand interessiert sich hier dafür!“, „Sind die Brillen vielleicht einfach schon ausverkauft?“. Grinsend hat mir Anton dann sein Geheimnis erzählt: Heute ist zwar eine totale Sonnenfinsternis, die ist aber nur von irgendwo in Asien aus zu sehen.

    Trotzdem werden wir uns heute mit Papa mit seinen mit Hilfe von Google selbstgebastelten Schutzbrillen auf den kalten Rasen legen und in den Himmel starren, wo sich absolut nichts tun wird. Das könnte witzig werden! Dann wird nämlich Papas Faszination für Sonne, Mond und Sterne mit jeder Sekunde Sonnenschein schwinden und wir können uns beim Essen wieder über ganz Normales unterhalten. Germanys Next Topmodel zum Beispiel. Ich bin schon gespannt auf Papas nächstes Hobby. Vielleicht wird es ja mal was richtig Cooles – sowas wie Clara jeden Morgen zur Schule fahren. Die nächsten 734 Jahre zumindest…

    Sonnige Grüße
    Eure Clara

    Clara Heins
  • WIE MAN VIELLEICHT DIE WELT RETTEN KANN






    Kennt ihr das? Ihr sitzt im Bus und die Oma neben euch jammert euch die ganzen 12 Stationen bis nach Hause über ihr Rheuma voll. Oder ihr steht an der Ampel neben einer rüstigen Rentnerin und die guckt euch so griesgrämig an, als wolltet ihr das Handtäschchen stehlen. Und die Omi hinter euch an der Kasse im Supermarkt beschwert sich in einer Tour über die arme Kassiererin, weil die angeblich nicht schnell genug tippt. Weil früher ja sowieso alles besser war. 

    Meine Oma Charlotte ist da echt anders und interessiert sich einen feuchten Dreck für früher. Im Gegenteil: Sie ist immer süchtig nach dem neuesten Shit.

    Während andere Oldies noch an dem Brotbackautomaten verzweifeln, postet sie ein Selfie nach dem anderen. Sie kennt jeden Trend, jeden Hashtag (ja, auch #ichhabpolizei !) und auch jedes Katzenvideo dieser Welt. Wenn es ein neues Smartphone gibt, leuchten die Likes in Omas Augen auf. Und jetzt hat Oma diesen neuen Tarif, wo sie jedes Jahr das krasseste neue Smartphone bekommt. Jedes Jahr eins! Seitdem ist sie nicht mehr zu bremsen. Den ganzen Tag strahlt sie wie ein Honigkuchenpferd und ist einfach rundum HAPPY.

    Obwohl Oma mir auch schon mal peinlich ist, wenn sie mir "witzige" Tier-GIFs auf meine Facebook-Chronik postet, bin ich super froh, dass sie nicht eine von diesen grumpy Omas ist. Vielleicht wäre das überhaupt DIE Idee: Alle mürrischen Omas bekommen jedes Jahr ein neues Smartphone und können googeln, wie das mit dem Rheuma ist und wie das mit den Brotbackautomaten geht! Ich glaube, die Welt wäre eine bessere. Was meint ihr?

    Episode 13: Ein neues Handy für Oma
    via YouTube



    Ich muss aufhören, Oma will jetzt
    mit mir snapchatten!



    Eure Clara
    Clara Heins
  • DIGITAL-DETOX DIE ZWEITE



    An Weihnachten haben wir das ja schon mal ausprobiert –
    morgen starte ich einen neuen Versuch: Digital Detox.
    Morgen ist nämlich ganz
    offizieller Ohne-Facebook-Tag.
    Die meisten meiner Facebook-Freunde hätten das
    wahrscheinlich nötiger als ich – ich poste alle zwei Wochen vielleicht mal ein
    Foto.
    Britt zum Beispiel postet einfach alles, was sie macht oder denkt. „Schon
    mein 4.
    Caramel Coco Macchiato heute! #coffeinjunkie #lifeistough“, „Leute,
    helft mir: soll ich die roten Pumps oder die rosa Ballerinas kaufen???
    #shoppingwahn“ und „Ihhh, mein Nagel ist eingerissen! #worstdayofmylife“
    begleiten alle ihre 768 Facebook-Freunde durch jeden Tag.



    Aber ich muss trotzdem zugeben: Auch wenn ich nicht so ein
    hyperaktiver ADS-Poster bin, erwische ich mich oft dabei, wie ich mich sinnlos
    durch meine Startseite durchscrolle.
    Britt mit ihrem Frühstücksjoghurt - ein
    Video, wie jemand ein Dessert aus Nutella, Raffaello, Milchschnitte und 3 Kilo
    Zucker macht – Britts Chihuahua mit ihren High Heels - ein Video von einer
    Katze mit Gurken-Angst- ein Duckface-Foto von irgendeinem Mädchen, das ich noch
    nie gesehen habe - etc, etc… Alles ungefähr so spannend wie die
    Stories von der Oma an der Bushaltestelle.



    Mir ist schon klar, dass Facebook seine Vorteile hat – mit
    allen Freunden in Kontakt bleiben zum Beispiel.
    Und wenn es mal wirklich was
    Wichtiges gibt, kann man sofort tierisch viele Menschen erreichen.
    Und manchmal
    macht es auch Spaß, Britts Shopping-Stress zu verfolgen, während ich entspannt
    im Pyjama auf dem Sofa liege.
    Aber morgen mache ich das einfach mal komplett
    ohne Facebook! Und geb mir dafür selber ein dickes Like.
    Und wer weiß:
    Vielleicht steige ich vor lauter Entzugsentscheidungen dann auf Videotext um?
    Könnte spannend werden!





    Eure Clara

    Clara Heins
  • OMAS NEUE GEHEIMWAFFE


    Samsung Galaxy S7 Edge – Unboxing mit Oma Charlotte
    via YouTube

    Als Oma gestern den Link zu ihrem tollen neuen Unboxing-Video an ihre komplette Kontaktliste rumgeschickt hat, schwante mir schon nichts Gutes. Oma ist nämlich der totale Selfie-Junkie. Und jetzt hat sie dieses neue unzerstörbare Handy: das Samsung Galaxy S7 Edge. Uns allen war natürlich sofort klar, dass die tägliche Dosis von Oma-Selfies, die wir alle geschickt bekommen, jetzt noch gesteigert wird.

    Und tatsächlich: So wie Oma ihr neues Lieblingsspielzeug (sie nennt es zärtlich „Laxy“) eingerichtet hatte, hörten unsere Handys überhaupt nicht mehr auf zu biepen, fiepen und plingen. Die neue Kollektion Charlotte-Fotos: Oma mit Cocktail (um 12 Uhr mittags?) (Seid ihr sicher, dass sie mittags schon saufen sollte?), Oma in der Badewanne, Oma beim Photobombing von einer Gruppe von Grundschülern, Oma beim Einkaufen, beim Flanieren, beim Einatmen, beim Ausatmen und so weiter und so fort.

    Die einzige Hoffnung: Bis jetzt war auch bei der größten Foto-Kanonade spätestens nach einem halben Tag Schicht  im Schacht. Nämlich immer dann, wenn Oma ihren PIN vergessen hatte, was sie normalerweise im Sonntagsmodus getan hat. Oder wenn ihr Akku alle war. Jetzt ist mit beidem Sense: Ihr Handy hat einen Fingerabdrucksensor am Home-Button. Und eine kabellose Schnelllade-Funktion. Und Dank einem extra Speicherkartenschacht auch unendlich viel Speicherplatz. Bedeutet: Unendlich viele Selfies. Selbst nachts aus dem Bett hat sie noch welche geschickt – die Kamera kann nämlich super Fotos im Dunkeln machen. Ich krieg die Krise.

    Gestern Abend haben wir dann nur noch eine Chance gesehen. Beim gemeinsamen Abendbrot hat Anton dann „ganz aus Versehen“ sein Wasserglas auf Laxy gekippt, welche natürlich immer parat neben Omas Teller liegt. Stellt sich raus: Das Ding ist auch noch wasserdicht.

    Wünscht mir ein Durchhaltevermögen wie Omas neues Handy!



    Eure Clara

    Clara Heins
  • MEINE MUTTERSPRACHE



    „Hey guys, what’s up? OMG! Eben steppe ich zum Kiosk und will mir einen Coffee To Go und was zum Snacken kaufen, da checke ich, dass ich gar kein Cash mehr habe. Ultra-Fail!“ So in der Art begrüßt Britt mich fast jeden Morgen. Ist euch mal aufgefallen, wie viele abgefreakte englische und denglische Wörter man mittlerweile used? Handy, chillen, Timing, LIKE. Ganz schön crazy! Manche Wörter hat man schon so in sein Wording integriert, dass man gar nicht mehr auf dem Umbrella hat, wie viel englischen Stuff man eigentlich talkt.

    Dabei ist die deutsche Sprache eigentlich ganz schön schön. Die Wörter Weltschmerz und Wanderlust zum Beispiel. Die sind sogar so schön und einzigartig, dass die Amis sie irgendwann einfach so in ihre Sprache übernommen haben. Das klingt dann ziemlich witzig, wenn ein Amerikaner „Wöltshmörts“ sagt. Bevor sie uns das Wort geklaut haben, hatten sie gar keins dafür. Das war genauso mit Kindergarten, Autobahn und Zeitgeist.

    Und wie cool ist es bitte, dass wir im Deutschen einfach alle möglichen Wörter aneinander hängen können und es kommt ein neues Wort dabei raus? Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz ist zum Beispiel ein echtes Wort. Das hier ist dann jetzt der Deutschesprachewiederwertschätzungsblogeintrag. Und morgen starte ich mal einen Versuch, mehr Deutsch zu sprechen: Morgen ist nämlich Tag der Muttersprache.

    Bye, - äh, ich meine: Tschüss!

    Eure Clara
    Clara Heins
  • LOVE IS IN THE AIR



    Ich war gestern eigentlich schon perfekt auf einen Valentinstag mit mir ganz alleine eingerichtet: Schokolade, eine neue Playlist mit Schmacht-Songs, eine Titanic-DVD... Aber dann kam alles anders: Noch vor dem Frühstück klopft es plötzlich an meiner Tür. Und wer steht da? Anton. Der kommt echt nur zu mir, wenn er sehr dringend Hilfe braucht. Zuerst wollte er gar nicht mit der Sprache raus, aber dann der Knüller: Er ist verliebt!!! Zum ersten Mal!!! Mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen. Der kleine Burschie spielt noch mit Lego Batman und kann ohne offenen Türspalt nicht einschlafen. Und auf einmal soll er verliebt sein?!

    Er hat mich dann jedenfalls gefragt, wie man dem Mädchen seiner Träume seine Liebe gesteht – am Valentinstag. Ich hab ihn natürlich erst mal gefragt, wer die Glückliche ist. Viel wusste er nicht, er kennt sie nur vom Sehen auf dem Schulhof. Aber er hat rausgefunden, dass sie Lisa heißt und wo sie wohnt. Also habe ich ihm vorgeschlagen, mit Schokolade, Blumen und Liebesgeständnis bei ihr aufzuschlagen. Weil Sonntag war, mussten wir dann aus Papas Geheimvorrat im Schuhschrank Pralinen klauen und alle Blüten von Mamas heißgeliebten Orchideen abschneiden. Mama, Papa, falls ihr das lest: verzeiht uns, es war für einen guten Zweck!

    Anton und ich sind also zusammen zu Lisas Haus gepilgert, er war total schweigsam und hat sich unterwegs wahrscheinlich fünf mal überlegt, doch lieber wieder umzukehren. Wir sind dann aber an der richtigen Adresse angekommen, ich hab mich hinter einer Reihe von Mülltonnen versteckt und zugeguckt, wie Anton an der Haustür klingelt. Und dann kam erst der richtige Schock des Tages: Lisa ist 17 und geht in meine Parallelklasse!

    Während Anton ihr seine unsterbliche Liebe vortrug, sah sie logischerweise ziemlich verwirrt aus – aber ich war superstolz auf den mutigen kleinen Romeo!

    Natürlich war Anton geknickt, dass sie seine Liebe nicht erwidern konnte. Aber ich hab ihn dann dafür eingeladen, den restlichen Tag mit mir, meiner Schokolade und Titanic zu verbringen. So hatte ich dann gar keinen Valentinstag mit mir alleine, sondern alleine zu zweit.

    Ich schicke euch ganz viel Liebe!
    Clara

    Clara Heins
  • Kölle Alaaf!




    Seit einer Woche stehe ich jeden Tag mit einem fetten Grinsen im Gesicht auf und mache einen Strich auf meinem Kalender. Und heute ist es endlich soweit: mein erster Karneval!

    Ich bin mit der ganzen Familie beim Rosenmontagszug in Köln.
    Da wollte ich echt schon immer mal hin! Mama und ich sammeln seit Monaten Sachen für unsere Kostüme zusammen. Perlen, Samt, Krönchen, all so Zeug.
    Wir dachten: wenn schon, denn schon.
    Und wollten als komplette Königsfamilie gehen. Mama und Papa als Königspaar, Anton und ich als Prinz und Prinzessin. Uns mal so richtig rausputzen eben. Letzte Woche dann der Schock: Papa und Anton hatten sich auf einmal ein neues Kostüm überlegt. Sie wollten jetzt unbedingt Erde und Mond sein. Das fanden sie super lustig, dass Anton dann als kleiner Mond immer um Papa rumkreisen würde.

    Fünf ganze Abende saßen die beiden da und haben sich riesige Kugeln aus Pappmaché gebastelt. Und es war ihnen voll egal, dass Mama und ich jetzt als Singles gehen müssen.
    Als wir uns heute morgen auf zum Zug gemacht haben, haben Mama und ich uns dafür königlich ins Fäustchen gelacht: Köln war einfach so pickepackevoll mit Jecken, dass Papa und Anton mit ihren riesigen Planetenoutfits nirgends durchkamen. Nachdem sie eine Dreiviertelstunde vergeblich versucht haben, irgendwie mit uns mitzuhalten, haben Mama und ich die beiden Kugelmänner einfach bei einem Straßenimbiss stehen lassen – mit Würstchen und Limo.
    Da können die soviel umeinander kreisen, wie sie wollen: Mama und ich sind jetzt alleine feiern.
    Und wer hätte es gedacht: hier gibt es echt jede Menge schicker Könige und Prinzen!

    In diesem Sinne: Kölle Alaaf!
    Eure Prinzessin Clara

    Clara Heins
  • WENN ICH GROSS BIN.



    Ich merke gerade: Es ist gar nicht mehr lange hin, bis ich mit der Schule durch bin. Und egal, wie oft ich Mathe und Französisch und vor allem Sport verflucht habe: Je näher das Ende rückt, desto mehr Panik bekomme ich. Ich hab’ nämlich keine Ahnung, was ich danach machen soll. Die meisten meiner Freunde wissen jetzt schon ganz genau, was sie studieren wollen: Jura oder Japanistik oder wasweißich. Sogar Britt hat schon einen Praktikumsplatz! Natürlich bei einem Mode-Magazin... Aber ich? Kein Plan!

    Eins weiß ich: Ich will die Welt retten. Aber wie? – Vielleicht mit einem Medizinstudium? Ich werde ja schon fast ohnmächtig, wenn ich mir einen Pickel ausdrücken will.

    Soll ich Tierpflegerin werden? Lehrerin? Eismacherin? Und muss man überhaupt jetzt schon entscheiden, was man für den Rest meines Lebens machen soll? Zuerst Tierpflegerin, dann Eismacherin und dann Lehrerin? So ein Leben fände ich super. Mit viel Abwechslung. Wer will schon 50 Jahre seines Lebens jeden Tag das Gleiche machen? Ich nicht!

    Ich glaube es ist total okay, jetzt noch nicht den perfekten Plan für die Zukunft zu haben! Ich lass’ mich lieber überraschen, was die für mich bereithält.


    Eure Clara
    Clara Heins
  • BTW ; -)



    Wie Leute miteinander reden hat sich echt heftig verändert, seit ich auf der Welt bin – und das ist gar nicht mal sooo lange. Früher habe ich einmal die Woche mit Oma telefoniert, und sie hat mir stundenlang ein Ohr abgenagt über die Kaffeekränzchen mit ihren Tratsch-Freundinnen. Gähn. Heute schickt sie mir mitten in der Nacht SMS wie „gN8 <3, HDL CUL8r :-* O“. Was übersetzt in Reallife soviel heißt wie: „Gute Nacht, mein Herz. Ich hab dich lieb, wir sehen uns dann die nächsten Tage! Kuss, deine Oma“. Wenigstens lässt Oma nur 90% der Buchstaben weg. – Meine Freundin Bibi scheint vollkommen vergessen zu haben, dass Buchstaben existieren. Ihre Nachrichten bestehen nur noch aus Smileys. Sie erzählt auf die Weise sogar ganze Geschichten – die ich zum Glück mittlerweile entziffern kann.

    Das Gute an der ganzen Sache: Heute höre ich nicht nur einmal die Woche was von Oma, sondern fast jeden Tag. Und vor allem: ich muss mir nicht mehr ihre Kaffeekränzchen-Stories anhören. Warum ich euch das alles erzähle? Dieses Wochenende war Tag der sozialen Kommunikationsmittel. Ist doch immerhin ein guter Anlass, die ganzen Smartphones und co. mal zu loben, anstatt immer nur über die Smombies in den U-Bahnen zu meckern!

    Aber an all die Mädchen da draußen, die nicht wissen, wie sie ihren Schwarm ansprechen sollen und deshalb stattdessen eine SMS schreiben: ein Lächeln sagt mehr als tausend Smileys. So, genug Lebensweisheiten von mir für heute!

    Hegdl

    C
    Clara Heins
  • DAS MACHEN WIR IN DER NACHT



    Es ist zwar ein Dienstag, aber trotzdem hat meine Familie große Pläne für heute Nacht. Es ist nämlich nationaler Popcorn-Tag. Und das ist ausnahmsweise mal ein Feiertag, auf den sogar ich richtig Bock habe. Deswegen versuchen wir heute, den längsten Filmeabend des Jahres zu machen. Und das mit allen, - ja, wirklich: ALLEN - , Star Wars Filmen. Zum Glück können wir die auf unserem Fernseher einfach streamen und müssen dazu nicht noch extra in die Videothek rennen. Das Haus verlassen wir heute dann nur, um uns nach den ersten Episoden zum neuen Film ins Kino zu schleichen. Spätvorstellung natürlich. Keiner hat vor, seinen Pyjama auszuziehen. Papa könnte mit seinem Morgenmantel sogar fast als Jedi durchgehen.

    Seit Wochen streiten wir uns, in welcher Reihenfolge wir die Filme gucken wollen: Fangen wir bei den Alten an und gucken dann erst die Episoden 1-3 oder einfach alles chronologisch? Papa und ich sind natürlich dafür, mit den Alten anzufangen. Die kamen schließlich auch zuerst raus. Mama und Anton finden das total unlogisch, weil wir dann ja bei Episode 4 anfangen würden. Noch haben wir uns jedenfalls nicht einigen können.

    Um das Popcorn kann es allerdings keinen Streit geben: Seit Tagen stehen Papa und Anton in der Küche und zaubern eine neue Sorte Popcorn nach der anderen. Und langsam werden diese Sorten echt skurril: hier stehen jetzt überall Schüsseln mit zum Beispiel Gummibärchen- oder Muskat & Chili-Popcorn. Ich bin mal gespannt, wie das schmeckt...

    Also, ich muss jetzt jedenfalls nochmal ein bisschen vorschlafen! - Das wird nämlich eine ziemlich lange Nacht.

    Die Macht sei mit euch!

    Eure Clara
    Clara Heins
  • VIEL LÄRM UND NICHTS



    Es gibt ja echt für alles einen Feiertag! Von dem ein oder anderen habe ich euch hier ja auch erzählt.
    Morgen ist wieder einer. Haltet euch gut fest: Morgen ist nämlich Welt-Nichts-Tag.

    Papa ist ja ein begeisterter Fan von solchen Tagen und seit er vor ein paar Monaten von dem Nichts-Tag gelesen hat, ist er komplett am Durchdrehen. Weil dieser Tag natürlich wieder mit der ganzen Familie gefeiert werden muss, hat er sofort ein dickes rotes NICHTS in unseren Familienkalender gekritzelt. Keiner von uns darf sich für morgen etwas vornehmen. Und damit meine ich: gar nichts. Keine Freunde treffen, keinen Ausflug und auch nichts für die Schule machen. - Sogar Hausputz ist verboten! Natürlich ist Workaholic Mama schon ziemlich genervt.

    Vor ein paar Tagen ist dann aber selbst Papa plötzlich nervös geworden, weil wir dann ja auch den Wocheneinkauf nicht am Samstag machen können –  auf sein Wochenendpopcorn kann er nämlich natürlich nicht verzichten. Deswegen mussten wir den Großeinkauf schon gestern machen. Auch die Folge seiner Lieblingsserie, die Papa sich täglich reinzieht, musste er schon mal vorgucken. Fernsehen ist am Welt-Nichts-Tag nämlich auch nicht erlaubt. Also ist Papa jetzt die ganze Zeit wie wild am Sachen vor-machen, die er am Welt-Nichts-Tag nicht machen kann. Er kommt schon richtig in Stress, weshalb er nur noch wie von der Tarantel gestochen kreuz und quer durch das Haus pest.

    Was ich mich da frage: Wenn Papa jetzt die ganze Zeit vorher super viel macht und dann einen Tag gar nichts, ist das Nichtstun dann nicht eigentlich von dem ganzen Extra-Gemache von vorher neutralisiert? Kurz: Lohnt sich der Nichts-Tag dann überhaupt?

    Und überhaupt: wie funktioniert Nichtstun eigentlich? Liegen wir alle nebeneinander auf dem Sofa und starren die Decke an? - Irgendwie ist doch sogar das irgendwas machen, oder? Ich bin gespannt! Vielleicht tut das auch wirklich mal ganz gut, einen Tag lang nichts tun. Sicher ist jedenfalls: wenn alles gut läuft, habe ich übermorgen nullkomma-nichts zu erzählen.

    Ich muss los, habe jetzt nichts zu tun!

    Nichtige Grüße


    Eure Clara
    Clara Heins
  • 2016 LÄUFT BEI UNS



    Es ist immer wieder das Gleiche: gerade noch feiert man ganz besinnlich Weihnachten und schaltet die Welt um sich herum (und dieses Jahr sogar das Smartphone) einfach ab und plötzlich knallt und leuchtet es überall und das neue Jahr ist da. Und damit auch die ganzen guten Vorsätze. Spätestens am zweiten Januar sieht man sie dann überall: die Salatkäufer, Nichtraucher und hypermotivierten Jogger. Ihre Augen leuchten mit den nagelneuen, neonfarbenen Sportschuhen und den Schweißperlen auf der Stirn um die Wette, wenn sie stolz und eisern an den sonst so gefüllten Cafés und Konditoreien vorbei hecheln, um sich in die viel zu klein gekauften Laufhosen reinzujoggen.

    Auch meine Familie hat sich dieses Jahr vorgenommen, mehr Sport zu machen – oder besser gesagt: Mama hat sich das für unsere Familie vorgenommen. Aber als die Gute uns dann am Samstag morgen um halb 8, übermotiviert und voll ausgestattet im neuen Joggingoutfit, für unseren geplanten Waldlauf geweckt hat, klang der gute Vorsatz plötzlich gar nicht mehr so gut. Wir sind dann trotzdem alle aufgestanden und haben uns aus dem Bett, in die Turnschuhe und raus in den eisigen Wald gequält. Wie eine winzige Karawane, geführt von Mama, sind wir eine halbe Stunde durch den Wald gelaufen. Dann hat sich Papa „irgendwie den Fuß verdreht“, Mama die Augen und schon waren wir wieder Zuhause im Warmen. ;) Und da hat Papa dann seinen eigenen guten Vorsatz in die Tat umgesetzt: mehr Zeit mit der Familie verbringen. Und zwar in Form eines üppigen Frühstücks mit Schoko-Pfannkuchen und Honigwaffeln! Da konnte Mama mit den Augen rollen wie sie wollte: Papas Vorsatz hat einfach besser geschmeckt.

    Haltet ihr eure guten Vorsätze noch fleißig ein oder sitzt ihr auch schon wieder mit Schokolade im Mundwinkel vorm Fernseher?

    Ich gönne mir jetzt jedenfalls erst mal noch einen der übrig gebliebenen Pfannkuchen.

    Eure Clara





    Clara Heins
  • SMARTE URLAUBSPLANUNG



    Es sind Winterferien und alle meine Freundinnen übertrumpfen sich mit den coolsten Reiseplänen.
    Vor allem Brit, aka Ms. Perfect, lässt es mit Rafting, Miami und Mauritius mal wieder so richtig krachen.
    Und das reibt sie mir und ihren 1005 Abonnenten auf Instagram dann
    natürlich auch wieder fleißig Pic für Pic unter die Nase.
    Ihre eigene
    dabei natürlich immer perfekt in Szene gesetzt.


    Aber da kann ich dieses Jahr locker mithalten, bei mir geht’s nämlich auch auf Weltreise.
    Ja ihr habt richtig gehört, Globetrotter Clara gönnt sich was und
    startet durch: New York, Hongkong, Himalaya und als Highlight zum
    Schluss ist Korallen-Tauchen in der Südsee angesagt.
    BÄÄÄHM! Die wichtigste Waffe im Holiday-Battle gegen Brit: mein neues iPhone 6s. Die Munition: die geilsten Selfie-Shots an den geilsten Locations. Und wenn ich die hochlade, klappt bei Brit garantiert die Kinnlade runter. 
    Und damit das im Urlaub nicht in Stress ausartet, hab ich schon mal n paar Pics vorbereitet. ;)

    Wo ich noch überall war - seht selbst:

    Episode 12 – Claras schnelle Weltreise


    Sonnige Grüße von überall!

    Eure Clara
    Clara Heins
  • POLAROID STATT DIGICAM



    So, unser analoges Weihnachtsfest liegt hinter uns und es hat gar nicht weh getan.
    Im Gegenteil, es hat uns allen richtig gut getan, mal einfach nur unsere Akkus wieder aufzuladen, statt die unserer Handys. Einfach mal nur Familie und ganz viel Weihnachtsbraten. Anstatt mit dem Smartphone haben wir die Selfies dieses Jahr dann mal wieder mit Papas alter Analogkamera geschossen – noch ohne Display und mit Film und so. Mal gespannt, was da auf den Bildern so drauf ist oder eben nicht – Stichwort: Kopflosigkeit.

    Einzig und allein für Push war das Ausstöpseln etwas problematisch. Er meckerte zunächst, dass ihm ohne Livestream zu seinen beiden Möpsen und Droh-SMS seiner Freundin irgendetwas fehlte. Push-Mitteilungen gab’s an dem Abend allerdings trotzdem so einige, zum Beispiel, wenn er uns darüber informiert hat, dass er gerade auf dem Weg zu Toilette ist – Thanks for Sharing, Onkel Push.

    Kaum zu glauben, dass der einzige Klingelton an diesem Abend der von unserem fertigen Weihnachtsbraten  war. Und diese Mitteilung hat dann auch Onkel Push endgültig mit dem analogen Weihnachtsabend versöhnt. Nach dem Essen hätte er sowieso keine SMS mehr tippen können, zumindest sah er nach dem  Essen nicht mehr so aus, als ob er sich noch bewegen könnte.

    Episode 11: Weihnachten bei Familie Heins


    Ich hoffe, ihr konntet zu Weihnachten auch mal so richtig abschalten. :)

    Rutscht mir gut nach 2016 rüber!

    Eure Clara



    Clara Heins
  • STILLE NACHT FÜR SMARTPHONES


    Kennt ihr schon Smombies? Diese Mischung aus Smartphone und Zombie, die man heute an jeder Ecke trifft.
    Sie wanken durch die Straßen, ohne von ihren Displays aufzublicken, und sind wahrscheinlich der Grund, weshalb so viele Laternenmasten schief stehen. Dummerweise rennen die nicht nur vor Laternen, sondern auch gegen mit Weihnachtseinkäufen bepackte Clara’s. Liebe Smombies, ich habe eine Nachricht für euch: der verschwommene Rand um eure Displays nennt sich Welt.

    Nicht das Handys per se böse sind, aber irgendwie ist es doch schade, wenn vor lauter Displays und Nachrichten die Weihnachtszeit einfach so an uns vorbeizieht. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass auch in meiner Familie der Smombismus immer mehr um sich greift. Deshalb hab ich beschlossen, dass für Handys, Laptops und Tablets bei uns dieses Jahr stille Nacht angesagt ist und Heiligabend analog gefeiert wird.

    Die Reaktionen auf meine weihnachtlichen Digital Detox Pläne waren verhalten. Oma, unserer Heavy-Userin, wäre fast das Handy aus der Hand gerutscht und Push hat nur Detox gehört, und dachte, es geht um ne Entgiftungskur. Bei dem Gedanken, statt seiner geliebten Weihnachtsgans jetzt nur noch Grünkohl-Säfte zu trinken, ging er gleich auf die Barrikaden. So richtig runter gekommen ist er dann aber auch nicht, als er gerafft hat, was ich wirklich vorhabe. Da fing er dann an, theatralisch zu werden, und erklärte uns lang und breit, dass er ohne seine "Push"-Nachrichten nicht leben könne.

    Mama und Papa fanden meinen Vorschlag super und komischerweise Anton auch. Damit hatte ich bei dem kleinen Technik-Nerd so überhaupt nicht gerechnet, aber ich vermute, er sammelt einfach nur letzte Geschenke-Pluspunkte bei Mama und Papa.

    Auf jeden Fall stand es am Ende vier zu zwei für ein Handy-freies Weihnachten. Jetzt bin ich mal gespannt, ob Onkel Push und Oma den Abend ohne ihre digitalen Verbindungen durchhalten. Aber ich glaube, auch die beiden wissen, dass an Weihnachten andere Verbindungen viel wichtiger sind.

    In diesem Sinne… habt ein schönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben.

    Over & Out

    Eure Clara
    Clara Heins
  • MEIN GROSSES FINALE FÜR 2015



    Bescherung ist ja eigentlich erst in ein paar Tagen, aber ich muss wohl sehr artig gewesen sein in diesem Jahr, denn ich bekomm mein Weihnachtsgeschenk schon heute Abend: Ich darf nämlich exklusiv über die Telekom als Backstage Reporterin zum großen Finale von The Voice of Germany! Haaaam-mer.


    Und ich sag euch, ich bin jetzt schon mindestens genauso aufgeregt wie die Finalisten, obwohl ich ja gar nicht singen muss. Das wäre aber auch eher ne Qual für mein Publikum, statt für mich. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die schon beim Singen unter der Dusche sogar das warme Wasser vertreiben. Aber ich soll ja auch nicht auf der Bühne, sondern dahinter stehen. Und damit ihr genauso nah am Backstage-Geschehen seid wie ich, werde ich natürlich über alles, was passiert, live und in Farbe berichten.

    Aber als wär das alles nicht schon geil genug, sind auch noch die Jungs von Coldplay wieder als Main-Act am Start – die haben ja letzte Woche schon beim Telekom Street Gig mit ihrem neuen Album ordentlich die Bühne gerockt. Für alle, die das verpasst haben, gibt’s übrigens jetzt den kompletten Gig noch mal online im Stream auf www.telekom-streeetgigs.de. Da sag ich mal, doch mal „Klick“ gehabt ;)

    Eure Backstage-Reporterin

    Clara-Kolumna
    Clara Heins
  • KEEP CALM AND COLD PLAY


    Heute ist mal wieder einer dieser Tage, der einfach nicht besser laufen könnte! Morgens gerade noch so vor Papa ins Bad gekommen, in der großen Pause beim Bäcker das allerletzte Schoko-Croissant abgestaubt und heute Abend der absolute Knaller: Coldplay.
    Live. In Deutschland. Und. Ich. Bin. Dabei. SAY WHAT!??

    Die spielen ihr erstes Deutschland-Konzert seit langem auf dem Telekom Street Gig im Capitol in Offenbach und dann auch noch mit neuem Album.
    „A Head Full Of Dreams“ ist seit vor-vor-vorgestern draußen, ich hab’s mir natürlich sofort gekauft und trage seitdem nen Head Full Of neue Ohrwürmer mit mir rum. Die Platte läuft bei uns in Dauerschleife und sogar Mama – wo wir gerade bei Schleifen sind – hört bei ihren Yoga-Verrenkungen nur noch eins: Coldplay.

    Jetzt sind es nur noch 4 Stunden und ich sehe meine Lieblingsband endlich live. Für alle, die heute Abend nicht mit dabei sein können, gibt es den Livestream auf www.telekom-streetgigs.de. Ab 20 Uhr könnt ihr auf Coldplay klicken und seit hautnah mit dabei!

    Kreisch und bis später

    Eure Clara
    Clara Heins
  • GESCHENKE AUS DER SANTA-CLOUD

    Heute ist, man glaubt es kaum, „Santa-macht-eine-Liste“-Tag und wenn der Nikolaus seine Liste macht entscheidet sich ja bekanntlich wessen Wunschliste in Erfüllung geht und wer statt Geschenken eher eine Rute bekommt. Und wie jedes Jahr frag ich mich auf welcher Seite der Liste Anton landet. Seine Wunschliste jedenfalls hat er schon längst fertig und zwar wie immer digital. Vorhin am Mittagstisch hat Papa schon wieder eine Statusabfrage per Mail bekommen und Santa ist da nicht mal CC. Ich dachte ja nicht, dass ich diesen Satz so schnell mal sagen würde, aber als ich noch klein war, war das alles ganz anders. Da lebte der Nikolaus noch am Nordpol und wenn man etwas von ihm wollte, musste man ihm einen Brief schreiben. In meinem Fall einen mit Glitzer-Stiften verzierten. Anton glaubt da heute eher an die Santa-Cloud, wo die Wünsche nur noch hochgeladen werden, inklusive Bestellnummer und direkter Verlinkung zum Online-Shop. Tut mir leid, so sehr ich für die Digitalisierung bin, manche Sachen waren analog einfach schöner und der Wunschzettel gehört für mich definitiv dazu. Und überhaupt, gerade zur Weihnachtszeit kann man auch ruhig mal öfter abschalten.


    Deshalb einen fröhlichen, analogen Advent euch allen!

    Eure Clara
    Clara Heins
  • ALLE JAHRE WIEDER



    In den meisten Familien dauert Weihnachten drei Tage – bei uns ganze 5 Wochen. Und die haben heute angefangen und zwar im Backofen mit Omas berühmten Zimtsternen. Mit diesem Duft verbreitet sich jedes Jahr eine unsichtbare Welle der Weihnachts-Euphorie, die alle erfasst.

    Mama zum Beispiel hat sofort angefangen, sich im Minuten-Takt neue Festessen-Rezepte aus dem Internet aufs Tablet zu ziehen.

    Und wo normale Kinder brav ihren Wunschzettel als Brief an den Weihnachtsmann verschicken, geht Anton lieber auf Nummer sicher und hat damit angefangen, seine alljährliche Online-Geschenkeliste aufzustellen – inklusive Barcodes und Lieferzeiten der einzelnen Gegenstände. Und die geht dann auch nicht an den Nordpol, sondern direkt per Mail an Mama und Papa. Und zwar mit automatisiertem, wöchentlichem Wunsch-Reminder.

    Aber Papa schlägt uns in Sachen frühzeitige Weihnachtsstimmung wahrscheinlich auch in diesem Jahr. Er hat eben nicht nur seine Sammlung selbstgestrickter Rentierpullis aus dem Schrank geholt, die er jetzt wieder konsequent bis Silvester trägt, sondern auch die Lichterketten vom Dachboden. Damit hüllt er auch unser Haus immer schon Ende November in Weihnachtsstimmung. Und dieses Jahr denkt er dabei auch an die Umwelt. Er ersetzt nämlich gerade jedes einzelne Lämpchen durch eine Energiesparversion – und das per Hand!

    Was für ein Weihnachts-Wahnsinn, aber ohne wäre es natürlich auch nicht dasselbe. ;)

    In diesem Sinne liebe Grüße aus dem Weihnachtshauptquartier,

    Eure Clara
    Clara Heins
  • BIG LIKE FÜR OMA



    Feiertage gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer: Tag der Einhörner, internationaler Minzschokoladentag, Welttag der Tiefkühlkost… Aber gestern war mal einer, der wirklich Sinn macht: Der Welt-Großelterntag.
    Hätte ich sogar fast vergessen, aber  Gott sei Dank hat Oma das auf Facebook gepostet. Oder Gesichts-Buch, wie sie es nennt. Das ist ihre Art zu sagen, "Leute, kommt mich mal wieder besuchen, sonst gibt’s ein Big Dislike!“

    Natürlich ist die Botschaft angekommen und ich hab mich sofort auf den Weg gemacht und meiner digitalen Oma einen analogen Besuch abgestattet. Der wurde dann natürlich aber auf andere Art ganz schnell wieder digital. Wo andere Großeltern einen bei Käsesahnetorte mit Geschichten von der letzten Kaffeefahrt ans Meer einschläfern, führt dir meine Oma sofort den „latest Shit“ vor, den sie sich aus dem Appstore gezogen hat. Und statt alter Familienfotos zeigt sie dir frisch hochgeladene Fotobombs.

    Tja, Oma aka Charlotte aka Löttchen29 ist eben nicht nur die beste Oma der Welt, sondern auch des ganzen world wide webs. Ich meine, wer kann schon von sich behaupten, eine Großmutter zu haben, die eigene Internet-Trends kreiert (Stichwort: #Häkling). Das ist irgendwie verdammt cool und ein mega Upgrade für meine Familie.

    Ich hab ihr auf jeden Fall gestern mein ganz persönliches "Big Like" ins Ohr geflüstert.

    Stolze Grüße
    Eure Clara


    Clara Heins
  • EIN SIXPACK FÜR ONKEL PUSH



    Gestern war Weltmännertag. Irgendwie denkt man da doch direkt an: Rülpsen, Biertrinken, Rumgrölen. Aber man lernt ja nie aus und lässt sich gerne eines Besseren belehren.

    So klärte mich Anton (und meine drei besten Freundinnen, die gerade zu Besuch waren) ungefragt und unfreiwillig über die elementare Bedeutung dieses nicht offiziell anerkannten Feiertages auf. Und ob ihr es glaubt oder nicht: Das gesundheitliche Bewusstsein der Männer steht an diesem Tag im Vordergrund.

    Aber mit meiner Unwissenheit stand ich immerhin nicht alleine da. Denn die letzten 35 Weltmännertage hat mein Onkel Push mit nem Sixpack gefeiert
    und das sieht man dem Dickerchen auch mittlerweile ganz schön an. Deshalb habe ich ihm dieses Jahr sein Sixpack besorgt, und zwar in Form von Sit-ups, mit denen er den Tag so schnell nicht vergessen wird. Und weil das so schön passte, hing ich für ihn auch noch ne „Push“-up Einheit dran ;) Auf die Art ist der Gute heute Morgen nur mit einem Kater aufgewacht – Muskelkater.

    Eure Clara


    Clara Heins
  • HORROR AM LAUFENDEN BAND



    Alle Jahre wieder kommt nicht nur Weihnachten, sondern auch das andere Fest, an dem bei uns immer alle durchdrehen: Halloween. Und der eigentliche Horror hat einen Namen: Onkel Push besser gesagt seine Halloween Party. Da schleppt Papa uns nämlich jedes Jahr als Familien-Support mit – voll schaurig.

    Dabei fing die Feier diesmal eigentlich ganz gut an, mit blutigen Finger-Würstchen und grünem Halloween-Pudding – sogar Mama hat’s geschmeckt. Doch Push wär eben nicht Push, wenn nicht irgendetwas schief gehen würde!

    Irgendwann stand er nämlich mit seiner Zombi-Playlist aus den 80ern an den Turntables – The Thriller Himself sag ich euch. Das verdrehte wohl nicht nur mir den Magen, sondern auch Push’s Grusel-Recorder, denn der gab nach kürzester Zeit einfach den Geist auf. Von der Kassette kam nur noch Quietschen und Rattern, rhythmisch begleitet von Pushs Hilfeschreien, während sich im Inneren der Anlage feinster Tape-Salat bildete.

    Der Horror ging weiter, als er dann versuchte, das gefressene Tape wieder zu befreien – das steckte nur leider genauso fest wie Push in den 80ern.

    Damit war die Party auch so ziemlich am Ende – und Push sowieso – aber der Schrecken eben auch. :-)

    Gruselige Grüße

    Eure Clara    



    Clara Heins
  • NEUE ZEITRECHNUNG OHNE ANTON GEMACHT



    Gestern war es mal wieder so weit: Die große Frage, ob die Uhr jetzt eine Stunde vor oder zurück gestellt wird. Eine Stunde länger schlafen, oder früher aufstehen. Wird es eher dunkel oder bleibt es länger hell? Jedes Jahr das gleiche – im Sommer und im Winter.
    Zum Glück haben mir meine Eltern einen Bruder geschenkt, der die Schulbank drückt, wie andere Jungs die Bank im Fitnessstudio. Deshalb hat es sich der kleine Anton Albert Heinstein nicht nehmen lassen, uns mächtig auf den Zeiger zu gehen – passend zum Anlass „Zeitumstellung“.

    Antons Idee: Eine automatische Zeitumstellung sämtlicher Uhren bei uns Zuhause. Wochenlang hat er in seinem Zimmer getüftelt, gelötet und Drähte verlegt. Zwischendurch hatte ich schon Angst, dass das FBI vor unserer Einfahrt steht. Das Verrückte: Wie auch immer er das angestellt hat:

    Er hat es tatsächlich geschafft!
    Ob ich stolz auf meinen kleinen Lieblingsbruder bin? Sagen wir mal so: Als ich heute Morgen in der Schule ankam, war ich die Erste – ungefähr eine Stunde lang.

    Der frühe Vogel fängt den Wurm.
    Eure Clara



    Clara Heins
  • 25 JAHRE EINS





    In 17 Jahren Clara Heins hieß es immer: Teilen ist wichtig, Teilen ist gut.
    Und meistens stimmt das ja auch. Aber eben nicht im Falle von Deutschland.
    Deshalb feiern wir auch nicht das Teilen, sondern das Gegenteil: 25 Jahre Wiedervereinigung.
    Irgendwie ist es doch kaum vorstellbar, dass da mal ne Mauer die Bevölkerung in zwei Hälften teilte und Bekannte, Freunde und Familien voneinander trennte. Und das alles quasi direkt vor meiner Haustür – hier in Berlin.

    Deshalb sollten wir uns daran erinnern – ob wir damals dabei waren, oder nicht – und dankbar dafür sein, was wir haben: Freiheit. Deshalb „teilt“ und feiert den Tag mit allen Menschen, die euch wichtig sind.

    Eure Clara

    Clara Heins
  • LÄUFT BEI UNS – ZU FUSS



    Bäcker, Beachclub, Badezimmer: Onkel Push fährt einfach überall mit dem Auto hin. Er sagt immer, es läuft auch so bei ihm, da müsse er nicht auch noch zu Fuß gehen.

    Aber: Wenn alle so denken würden, läuft es bei uns eben bald nicht mehr. Das Problem ist nur, Onkel Push denkt, Erderwärmung sei so was wie Sommerferien für die ganze Welt.

    Damit auch er jetzt mal kapiert, dass das ne ernste Sache ist, hab ich heute pünktlich zum "Autofreien Tag" einfach mal seinen Autoschlüssel auf Eis gelegt – ganz unten in die Gefriertruhe. Quasi lokales Kühlen gegen die globale Erwärmung. Jetzt durchlebt er gerade auf Papas Liegefahrrad seinen persönlichen Klimawandel.

    Und wenn mein Onkel Push das kann, schafft ihr das auch!
    Also, schnappt euch eure Laufschuhe, Fahrradhelme oder Kickroller und setzt ein Zeichen für die Umwelt.

    Eure Clara



    Clara Heins
  • DIGITALE FAHRPRÜFUNG MIT HINDERNISSEN


    Mein Bruder Anton. Er weiß einfach alles – und vor allem immer alles besser.
    Ein wandelndes Lexikon – vor allem, weil es einen penetrant verfolgt.
    Besonders beim Thema Handys und Internet weiß er schon voll Bescheid – denkt er zumindest.

    Und genau hier hab ich ihn jetzt mal auf die Probe gestellt und mit ihm den Handy-Führerschein gemacht. Sechs einfache Fragen, die zeigen sollen, ob man bereit ist für die ersten Schritte in die digitale Welt. Und hier ist unser kleiner Anton Einstein ganz schön gestolpert und hat gleich mal bei drei Fragen voll daneben gelegen.

    Ok, ich geb zu, das lag wohl eher daran, dass er irgendwie mehr Augen für meine Freundin Bibi hatte als für die richtige Antwort. Die moderiert nämlich den Handy-Führerschein zusammen mit Sami. Tja Bruderherz, da kann ich nur sagen: Herzlich Willkommen in der digitalen Welt und in der Pubertät :)


    Falls ihr zuhause auch so nen kleinen Besserwisser habt, dann könnt ihr ihn hier auf die Handy-Probe stellen:


    Der Handy-Führerschein mit Bibi und Sami.
    telekomerleben


    Eure Clara

    Clara Heins
  • GANZ GROSSES KINO



    Heute schreibe ich mal nicht ganz gechillt von der Couch aus. Denn ich bin gerade auf dem Weg nach München. Und eher so im „Ich-habe-ernsthafte-Schwierigkeiten-nicht-alle-5-Sekunden-aufzuspringen-Modus“. Der Grund: Heute um 19:30 Uhr ist die Kinopremiere von „Fack ju Göhte 2“ – dem ersten Kinofilm, in dem ich mitgespielt habe. Und das Krasseste: Ich darf sogar mit auf den roten Teppich. O!M!G! Wenn ich nur daran denke, nimmt mein Kopf schon die Farbe des Teppichs an. Zum Glück wird Bibi an meiner Seite sein. Zum Händchenhalten – und zum Auffangen, falls ich in Ohnmacht falle. Das passiert hoffentlich nicht, denn das ganze Spektakel wird auch noch live ins Internet gestreamt. Heute ab 19:15 Uhr auf: http://www.t-online.de/unterhaltung/kino/id_75261312/-fack-ju-goethe-2-premiere-im-livestream.html

    Bitte alle Daumen drücken, digital und analog!

    Eure Clara

    KLEINER NACHTRAG: EIN BILD SAGT MEHR ALS …

    Ich könnte das ganze Internet vollschreiben. Premiere von „Fack ju Göhte 2“… Roter Teppich… Elyas M’Barek… jede Millisekunde war einfach nur der Wahnsinn. Aber ich glaube, ich lasse jetzt mal jemand anderes für mich sprechen: die Bilder.

    Euphorisch,

    Eure Clara


     
     

    1 of 5




    Clara Heins
  • KLASSE AUSFLUG




    Anton war mit seiner Klasse im schönen Elbsandsteingebirge. Und Mama musste mit – Elternbegleitung.
    Sie sprach von „Unfreiwilligem Losglück“.
    Normalerweise übernimmt Papa solche Aktivitäten. Der lag allerdings mit Fieber im Bett. Und leider ging Mamas kleine Pechsträhne noch weiter. Denn Antons Lehrerin Frau Masore hatte sich ein ganz besonderes Motto für die Klassenfahrt ausgedacht: „Berg und Tal statt digital“.
    Im Klartext: Feste Handyzeiten in Höhe von 2 Minuten pro Tag.
    Heißt im Klar-Klartext: 23 Stunden und 58 Minuten kein Facebook, WhatsApp und Twitter!
    Für Mama ging es handymäßig also nicht nur ins Elbsandsteingebirge, sondern auch in die Steinzeit.
    Auch ein schönes Ausflugsziel.
    Was Anton und seine Mitschüler so erlebt haben, sah auf jeden Fall nach Spaß und Abenteuer aus.
    Und warum Antons Lehrerin die Handyzeit am Ende dann doch verlängert hat: seht selbst.

    https://youtu.be/BT4jux8EGEM

    Eure Clara

    Clara Heins
  • UNSERE LIEDER – EUER MUSIKVIDEO



    Na, das kann sich doch wirklich mal sehen lassen: Das Musikvideo zu „Unsere Lieder“.
    Den Song gibt´s ja schon seit zwei Wochen. Aber ich fange am besten mal vorne an: Bundesliga-Auftakt… FC Bayern vs. HSV… Ausverkaufte Allianz-Arena… So hat Adel mal ganz gemütlich und entspannt die Vor-Premiere gefeiert. Keine 24 Stunden später ging es dann weiter: die Songpremiere bei den Telekom Street Gigs. Ich hab sie mir im Livestream angeschaut. In meinem Alter kann man ja auch nicht mehr jedes Event mitnehmen. Jetzt aber mal zu der großen Frage, welche Songs es in „Unsere Lieder“ geschafft haben:


    Ed Sheeran mit „Thinking out loud“ – der absolute Favorit meiner Playlist, und jetzt sogar im Song enthalten!

    Und der Udo hat es direkt doppelt geschafft – Jürgens und Lindenberg.

    Von Bryan Adams und den Rolling Stones über Justin Timberlake bis Pharell Williams ist wirklich alles dabei.
    Aber bevor ich jetzt endgültig zu viel verrate: Schaut und hört einfach selber rein. Vielleicht hat es auch einer eurer Songs geschafft. Viel Spaß mit „Unsere Lieder“, liebe alle!

    Adel Tawil "Unsere Lieder" (Live)
    von AdelTawilOfficial via YouTube

    Eure
    Clara

    Clara Heins
  • ADEL SINGT MEINE LIEDER. VIELLEICHT. KREISCH.



    Ganz ehrlich: Viel länger hätte ich es auch nicht mehr ausgehalten. Adel Tawil hat mich ganz schön auf die Folter gespannt. Und den Rest meiner Familie auch. Denn jeder von uns hat eine Playlist erstellt – mindestens eine. Also so ungefähr sechs bis sechsunddreißig. Und morgen ist es dann endlich so weit: Wir alle können den Song zum ersten Mal live miterleben! DEN Song! Beim Telekom Street Gig in München! Ein Song, zusammengesetzt aus all den Liedern, die uns was bedeuten, meint: den Menschen, die mitgemacht und eine Playlist eingereicht haben. Er heißt „Unsere Lieder“. Und da Mathe (fast) mein Lieblingsfach ist, hier ein paar Zahlen und Fakten:

    Der am häufigsten eingereichte Song: „Bye Bye“ von Cro, gerade auf Platz 1.
    Insgesamt wurden knapp 30.000 Playlists eingereicht. (0,1% gehen auf mich.)

    Und sogar einige Promis haben mitgemacht. Bibi, Hans Sarpei und der FC Bayern München. Is klar. Wie soll meine Playlist denn bitteschön gegen einen der besten Fußballvereine der Welt gewinnen?

    Naja, jetzt heißt es: Daumen drücken für mich ;)

    Bin Baldrian trinken.

    Eure Clara

    P.S.: Wer übermorgen nicht in München ist, kann die Premiere trotzdem mitfeiern – im Livestream: https://unsere-lieder.telekom-musik.de/

    Clara Heins
  • WAS’N STRESS



    Bis mittags schlafen, bis nachmittags abhängen, bis abends chillen. Ich würde sagen: ein klassischer Tag in den Sommerferien. Aber ich hab im Kalender gesehen, dass heute wieder einer dieser Spaß-Feiertage ist. Und zwar der Faulpelz-Tag!

    Mal ehrlich: Wie um alles in der Welt soll ich bitteschön noch krasser faulenzen? Na toll, jetzt fühle ich mich gestresst. Warum fällt so ein Tag auch in die Ferien? Ich meine, in der Schule wäre das ja supereasy. Füße auf den Tisch, ein bisschen die Augen zumachen und sich von dem genervten Lehrer früher nach Hause schicken lassen. Aber heute … gar nicht so einfach. Ich war schon nicht joggen und konnte mich voll beherrschen, aufzuräumen. Kann man mehr von mir erwarten?!

    Ok, ok… Man muss die Feste faulenzen wie sie fallen. Deshalb lasse ich mich jetzt draußen auf die Liege fallen und versuche, mich nicht zu bewegen – keinen Millimeter. Und höre sofort auf zu schreiben, bevor das hier in Arbeit ausartet ;)

    Eure Clara 
    Clara Heins
  • WEEKEND – BUT I CAN’T


    Am Wochenende sind die Videodays in Köln. Da versammeln sich die Stars und YouTube-Sternchen: Dagibee, CatyCake, Julien Bam … das Line-Up ist schon mal filmreif. Und nicht zu vergessen: Mein ganz persönlicher YouTube-Star Sami Slimani ist auch dabei, sogar mit Autogrammstunde.

    Aaaber: Ich bin leider nicht am Start. Würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich was Besseres vorhabe. Ich sag mal #Abifahrt #NieWiederUnterricht #yolo #SchoolsOut

    Muss ich noch mehr sagen?

    Wie sagt Oma immer so schön: „Man kann nicht alles haben – außer man ist Rentner.“

    Sami lasse ich mir trotzdem nicht entgehen. Denn es gibt nen Livestream und Snappy TV. Ich muss ja auch ein Auge auf ihn haben, bei so vielen Mädels. Big Clara is watching you ;)

    Falls ihr mich vertreten wollt: http://videodays.eu/

    Und wo ich gerade dabei bin, euer Wochenende zu planen… Für alle, die lieber zocken (wie zum Beispiel mein kleiner Bruder), gibt´s die gamescom: http://www.gamescom.de/

    So, bin Koffer packen,

    Eure Clara

    Clara Heins
  • ZIEMLICH BESTER FEIERTAG



    Sie bereichern unser Leben, sie sind immer für uns da, sie verstehen uns wie niemand sonst: Nein, ich spreche nicht von Familienmitgliedern. Ok, das war jetzt etwas hart. Natürlich sind Mama, Papa und Anton auch immer für mich da – nur, dass das nicht unbedingt IMMER positiv ist.

    Um wen es hier aber wirklich gehen soll, sind die „Freunde". Ihnen ist heute ein eigener Tag gewidmet. Der Tag der Freundschaft. Deshalb möchte ich ein kleines Lied anstimmen, das wir nun bitte gemeinsam singen: „Ein Freund, ein guter Freund …“ Nur ein kleiner Scherz. Ich hoffe, ihr habt jetzt nicht wirklich gesungen.

    Jetzt aber mal im Ernst: Dieser Tag ist wirklich eine tolle Gelegenheit, um seinen Freunden Danke zu sagen oder etwas Besonderes mit ihnen zu unternehmen. Schließlich verbringen wir viel Zeit mit ihnen und sie prägen unser Leben wie wahrscheinlich niemand sonst.  Deshalb fahr ich jetzt auch zu meiner "ziemlich besten Freundin“ und wir feiern den Tag mit unserem Lieblingsfilm und ganz viel Popcorn. Das Popcorn macht dann sie, als Dankeschön für ihre beste Freundin. ;)


    Eure Clara



    Clara Heins
  • GROSSES KINO – KLEINER AUFREGER



    Da sitzt man im Kino. Popcorn rechts, Limo links. Und man ahnt nichts Böses. Plötzlich taucht eine Kollegin auf der Leinwand auf. Ok, „Kollegin“ ist jetzt vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Aber ich habe Chantal am Set von Fack ju Göhte 2 zugenickt – und sie hat zurück genickt.
    Wie auch immer… Nach 16 Sekunden des Werbespots wird klar: Chantal wirbt für das gleichnamige Parfüm – hihi. Und man denkt: „Wow, Respekt. Das ist ganz schön abgefahren.“ Natürlich denkt man auch: „Warum sie und nicht ich?“ Aber hey, man ist Profi und Neid ist uncool. Laut den 10 Geboten sogar weitaus mehr als uncool. Deshalb bleibt man entspannt. Schwieriger wird es dann mit der Coolness allerdings ab Sekunde 26. Und bevor ich jetzt zu viel verrate: Schaut euch den Clip einfach selbst an.


    Telekom präsentiert: „Handy aus für Fack Ju Göhte 2“
    via YouTube

    Naja, ich habe 10x in meine halbleere Popcorn-Tüte geatmet und mir immer wieder gesagt: „Clara, im nächsten Spot spielst du die Hauptrolle.“ Ob es der Sauerstoffmangel oder die Maisdämpfe waren: Ich bin cool geblieben und freue mich jetzt auf den Filmstart am 10. September 2015.

    Eure Clara


    Clara Heins
  • EIS EIS BABY



    Es gibt tausend Gründe, warum man mehr Eis essen sollte, fand ich schon als Kind. Behaupten, man geht zum Planschbecken, aber von den angesparten Cents schnell noch ein Eis mit Kaugummistiel kaufen und im Rucksack verstecken, damit es keiner wegnimmt. Zuhause dann die Sauce aus dem Rucksack waschen und wenigstens das Kaugummi haben. Mittlerweile bin ich diejenige, die Anton eine Waffel mit 2x Stracciatella und 1x Mango von der Schule mitbringt.

    Und gestern gab es dann nen besonders guten Grund (Papa hatte vorgeschlagen, dass wir ein Gurkensmoothie ins Eisfach stellen – haben wir abgelehnt.) Und weil Oma mal gesagt hat: Man findet zu allem und jedem irgendwo auf der Welt einen Feiertag, sogar einen für Schluckauf, haben wir nachgeguckt, und: Es gibt ihn wirklich, in den Staaten war gestern Nationaler Eiscreme Tag.

    Schlafen bis mittlerer Nachmittag, Orangensaft und Buttercroissant zum „Frühstück“, Handy mit der Lieblingsmucke in die Tasche und an Papa im Liegerad vorbei in den nächsten Park. Geht schon. Oder wie meine Eltern jetzt sagen: #yolo.

    Ich hab dann auch eine Sache fertiggestellt, die ich euch angekündigt hatte: Eine Woche habe ich dafür gebraucht. Ich habe Songs zusammen- gestellt, die mir wirklich am Herzen liegen und die ich mit den großen Momenten meines Lebens verbinde. Adel Tawil hatte dazu aufgerufen. Er will einen neuen Song aus den Playlisten der Menschen machen. Und ob ich es nun auf seinen Song schaffe, oder nicht: die Arbeit hat sich irgendwie trotzdem schon gelohnt. Einmal durchs eigene Leben gelaufen. Musik gehört. Eis probiert. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht so dick wie Elvis.

    Hier ist meine Playlist: https://unsere-lieder.telekom-musik.de/playlist/clara-heins
    Und hier ist  Papas: https://unsere-lieder.telekom-musik.de/playlist/walter-heins

    Eure Clara

    Clara Heins
  • PAPA ODER ICH? WER SCHAFFT ES IN ADELS SONG?



    Ist wahrscheinlich keine Überraschung: Bei nem Altersunterschied von 30 Jahren ist man musikalisch ungefähr so auf auf einer Wellenlänge wie David Guetta und Mozart. Wobei ich mit beiden nicht so viel anfangen kann. Ich mag immer die Musik, bei der mich die Melodie nicht schon nach ein paar Minuten annervt.
    Und welche, die genau das sagt, was ich gerade eigentlich denken wollte.

    So
    unterschiedlich David Guetta und Mozart und Papa und ich und unsere Musikgeschmäcker sind, jeder hat seine eigenen Songs, die er mit den großen Momenten seines Lebens verbindet. Ich weiß noch, was ich zur Einschulung gehört habe und beim ersten Liebeskummer (verrate ich aber nicht). Klingt total kitschig, könnte von Papa sein, ist aber so.


    Adel Tawil ruft Dich auf zu “Unsere Lieder werden Eins”.
    von telekomerleben via YouTube

    Deshalb waren wir die letzten Stunden echt busy – ich am PC, Papa im Gartenhaus mit seinem Tablet – und haben Songs für die Playlists rausgesucht.
    Drückt mal
    die Daumen, dass es meine Songs in den Song schaffen.
    Oder eure. Damit könnte ich sicherlich auch leben. Bin sehr gespannt, was das für ein Lied wird. Am besten, ihr macht auch alle mit! Hier: https://unsere-lieder.telekom-musik.de/


    Eure Clara



    Clara Heins
  • MEIN PROJEKT: WOLKE 7


    Puls unter 140 und nur noch gelegentliche Hyperventilation.
    So langsam verarbeitet mein Herz-Kreislauf-System das Casting mit:EEELYAAAS M´BAAAREEEK. (Zu früh gefreut. Mir wird schwindelig. Muss mich kurz hinlegen.)

    Ok, zweiter Versuch. (Das mit In-Die-Tüte-Atmen funktioniert tatsächlich.) Ich wollte euch heute noch mal ein bisschen von meinem Casting erzählen und ein paar Schnappschüsse mit euch teilen.So sah das erste Mal in acht Jahren aus, als ich gerne zur Schule gegangen bin. Können nicht alle Lehrer so aussehen? #seufz



    War schon alles ziemlich professionell – und wuselig. Wenn eine Person vor der Kamera steht, sind locker mal 20 dahinter. Und sobald es heißt „Klappe und Action“ muss auch wirklich jeder die Klappe halten. Regisseur, Supervisor, Operator, Kameramänner und so weiter und sofort. Und natürlich Visagisten. Hat irgendjemand auch nur die geringste Ahnung, warum jemand wie Elyas M´Barek noch in die Maske muss?






    Und dann wurde es auch schnell ernst. So ein Regisseur erklärt Sachen ungern ein zweites Mal. Zum Glück hat er das alles super gut und verständlich gemacht. Warum ich auf dem Bild wie ein Bahnhof gucke? Muss wohl daran liegen, dass ich nicht gecheckt habe, wann meine Kussszene mit Elyas endlich kommt.






    So einen Schultag wünsche ich wirklich allen Mädels dieser Welt #MehrGehtNicht

    Das wars erst mal von mir. Kriege langsam wieder Bluthochdruck.

    Eure Clara



    PS: Anbei noch ein kleiner Schnappschuss vom Set von #FackJuTu   Es war einfach sooo aufregend!



    PPS: Hier findet ihr auch den aktuellen Fack ju Goethe
    2 Trailer, starring Elyas:
    https://youtu.be/V-clUTxpFb4
    Clara Heins
  • CLARA ALLEIN @ SMART HOME



    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist … ja ja ja … Natürlich fahren meine Eltern nicht einfach in den Urlaub und überlassen unser Zuhause meinem Schicksal. Da könnten sie es ja gleich dem städtischen Zoo als Wildgehege vermieten.^^ Deshalb haben Mama und Papa den perfekten Babysitter aufgetrieben. Eine Frau, so zuverlässig wie die Deutsche Bahn. Mit einem Verantwortungsbewusstsein wie ein „Don´t drink & drive“-Aufkleber. Niemand Geringeres als: meine Oma. Hatte ich schon erwähnt, dass sie gerade auf Europareise ist, während sie auf unser Haus und mich aufpassen soll? Mama und Papa hätten den Urlaub wahrscheinlich abgebrochen, hätten wir nicht Smart Home – bekannt von meiner letzten Party:

    https://www.youtube.com/watch?v=ylOyUO646P4

    So können die beiden ihren Urlaub entspannt genießen – und
    ich das sturmfreie Zuhause. Und um ehrlich zu sein: Smart Home und ich haben uns inzwischen auch ganz gut angefreundet. Kaffee kochen: von der Couch aus. Licht an und aus: mit dem kleinen Finger. Lüften: ohne das Bett zu verlassen.


    Also, Mama und Papa: Don´t worry! Mir geht´s gut ;)


    Oma Heins tourt durch Europa
    via YouTube



    Eure Clara

    Clara Heins
  • SHOPPING VS. QUEEN



    Neue Sneakers, Leggins, oder ein Top für die nächste Party: Eigentlich wollte ich nur ne entspannte Runde shoppen. Muss ja auch mal sein. Mein letztes Shoppingerlebnis ist Wochen her – Onlineshopping nicht mitgerechnet.
    Doch dann kam ein Anruf von Oma.
    (Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich gerade auf Platz 3 in der Warteschlange beim Schnäppchen-Hotspot meines Vertrauens vorgekämpft.) Mit einer Aufregung in der Stimme, als ob die Queen persönlich neben ihr stehen würde, flehte Oma mich an: „Clara, eine alte Bekannte von mir aus UK ist in der Stadt. Wenn du es schaffst, ein Foto von ihr zu machen,
    geht deine nächste Shopping-Tour auf mich.
    Und zwar komplett.

    Ich bin zwar immer davon ausgegangen,
    dass Oma ihre Rente zum Wohle der deutschen – und weltweiten – Wirtschaft schnellstmöglich wieder ausgibt, aber wer weiß: Vielleicht hat sie irgendwo noch ein vergessenes Sparschwein. Deshalb habe ich meine Pole-Position in der Schlange aufgegeben und bin mit gezücktem Handy raus auf die Straße. Meine Frage, wo ich anfangen sollte zu suchen, war schnell beantwortet. 99% der Passanten halfen mir auf die Sprünge.
    Wer Omas mysteriöse Bekannte ist und ob es mit
    dem Foto geklappt hat, seht ihr hier:

    Hoher Besuch
    via YouTube


    Königliche Grüße



    Eure Clara        



    Clara Heins
  • MAMA, PAPA UND IHR PFADFINDER



    Urlaub sind Mama und Papa immer ein wenig verloren. Wie zwei Schneemänner im Sommer. Ich bin ja eh der Meinung:Hotelzimmer, Pool, Restaurant – mehr braucht man doch gar nicht. Aber klar, Horizont erweitern ist voll wichtig.

    Auf jeden Fall kann ich mich noch bestens an
    vergangene Urlaube erinnern… Da hat es schon mal zwei Stunden gedauert, bis wir diese Um-Jeden-Preis-Sehenswerte-Selbst-Wenn-Es-32-Grad-Sind-Kirche gefunden haben.
    Aber hey: #yolo.


    Was den Flüssigkeitshaushalt meiner Eltern betrifft,
    bin ich auf jeden Fall beruhigt.
    Dieses Jahr haben sie nämlich einen kleinen Pfadfinder engagiert. Er begleitet die beiden jeden Zentimeter. Wer der junge Mann mit der reifen Frauenstimme ist: seht selbst.




    Walter & Steffi irren durch Mallorcas Gassen


    Eure Clara




    Clara Heins
  • HELFEN TUT NICHT WEH – OK, ETWAS


    Papa sagt immer, in meinem Alter hat er schon die Welt verbessert. Hat sich vor Atomkraftwerken einbetonieren lassen und so. Und mir wirft er vor, dass ich mir nur für Popcornkino, deutschen Rap, Jungs, und Joghurt mit Crunch-Füllung interessiere.

    Das stimmt nicht, ich interessiere mich für Popcornkino, deutschen Rap, Jungs, Joghurt mit Crunch-Füllung und die Welt.

    Zum Beweis habe ich ihn heute morgen beim Frühstück ein bisschen auflaufen lassen.

    Papa, dir ist schon klar, was am 14.06. ist, ne? - Sehr bedeutungsschwangere Miene.
    Papa hat sich grad Honig in sein Schrotmüsli gekippt.

    Tag des Karpfens?

    Falsch.

    Tag der Walderdbeere? Tag des Bieres? Buches? Tag des offenen Denkmals? Welttag der Allergien?

    Nope, Papa.

    Alles falsch. Denn am 14.06. ist Blutspendetag. Spätestens, seit man mir im letzten Jahr erklärt hat, dass für viele Menschen eine Blutspende die letzte Rettung ist – bei Krebs zum ist Blutspendetag. Beispiel – sammel ich Leute zusammen zum Spenden.

    Weil: Blut kann man nicht ersetzen. Man kann es nicht künstlich herstellen. Hab ich auch Papa erklärt. Der war dann ganz stolz und hat sich bereiterklärt, mitzumachen. Bisschen die Welt besser machen. Zu den Demos geht er ja nicht mehr, ist ihm zu aggro geworden alles. Dann lieber so. Direkt Leuten helfen. Und danach gehen wir dann Popcornfilm gucken.

    Also macht mit. Bitte.

    Eure Clara
    Clara Heins
  • ELYAS UND ICH ZU DRITT IN DER MASKE



    Kann mich mal jemand kneifen? Elyas M’ Barek und ich in der Maske! Da hab ich den Mann meiner Träume mal ein paar Minuten für mich und schon klingelt der Mann meiner Alpträume: Anton! Wegen seiner Schülerzeitung, irgendwas will er da schreiben, Elyas privat und so. Wusste gar nicht, dass man unter einem Meter schon schreiben kann. Ich dachte, Anton verständigt sich in der Schule noch über gekrakelte Wachsmalbilder. Von Robotern, von Außerirdischen und von Bill Gates vielleicht. Obwohl das ja eigentlich alles dasselbe ist. Naja, auf jeden Fall war der Moment seines Anrufs ungefähr so passend wie seine Frisur. Und seine Fragen? Wie gesagt: Schülerzeitung ...aber seht doch selbst:

    Antons großes Interview

    Eure Clara




    Clara Heins
  • OMA GEHT AUF EUROPA-TOUR



    Großbritannien, Holland, Frankreich, Italien: Rentner müsste man sein. Ohne Witz! Ab in den Flieger und unsere Nachbarländer unsicher machen. #yolo

    Oma geht nämlich auf Stimmenfang für Ann Sophie Dürmeyer – „unsere“ Hoffnung für den diesjährigen Eurovision Song Contest. Und Oma wäre nicht Oma, wenn sie das über Facebook oder Twitter machen würde. Die macht aus so was direkt ´ne Europatournee.

    Sie meinte: Argumente sind „schlagkräftiger“, wenn man persönlich aufkreuzt. („Angela Merkel und die Queen machen das auch so.“) Papa wollte schon den Urlaub abbrechen und sie begleiten. Zum Glück konnte ich ihm glaubhaft verklickern, dass Oma nur ein Likörchen zu viel hatte. Jetzt drücke ich mir die Daumen. Denn für den Fall der Fälle, möchte ich nicht für Omas Kaution verantwortlich sein.

    Aber ernsthaft: Oma ist von Ann Sophies Sieg so überzeugt, wie von ihrer ewigen Jugend. Letzte Woche, war sie in einem dieser Wettbüros mit den abgeklebten Fensterscheiben. Nach langer Diskussion, durfte sie am Ende aber nur 10 Euro auf den Champions League Sieg von Juve setzen. Auf jeden Fall feiert Oma in diesem Jahr ihren 60. Songcontest in Folge. Damit hat sie bestimmt mehr Ahnung als alle Casting-Jurys zusammen – und auch genau so viel Elend gesehen.

    Wie auch immer: Go Oma ­– „fighte“ für Ann Sophies Stimmen!

    Eure Clara

    Clara Heins
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform


shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017